
Obersulm
Breitenauer See, Parkplatz, 74182 Obersulm, Deutschland
Naherholungsgebiet Breitenauer See | Fotos & Parken
Das Naherholungsgebiet Breitenauer See bei Obersulm ist ein vielseitiges Ausflugsziel im Landkreis Heilbronn. Die fast 40 Hektar große Wasserfläche liegt im Sulmtal am Rand des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald und verbindet Baden, Wassersport, Spaziergänge, Naturbeobachtung, Camping und Gastronomie. Wer den See auf Fotos sieht, erkennt schnell, warum er bei Familien, Sportbegeisterten, Erholungssuchenden und Campinggästen beliebt ist: Wasser, bewaldete Hänge, offene Liegewiesen und die Weinlandschaft rund um Obersulm ergeben eine abwechslungsreiche Umgebung für einen Tagesausflug oder einen längeren Aufenthalt.
Die Besucheradresse lautet Naherholungsgebiet Breitenauer See, 74182 Obersulm. Für die Anreise mit dem Auto stehen die ausgeschilderten Parkplätze P1 und P2 zur Verfügung. Seit dem 1. Mai 2025 wird das Parken über ein digitales Kamerasystem organisiert. Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommt, nutzt das Gebiet kostenlos, während Autofahrer eine gestaffelte Parkgebühr bezahlen. Neben dem Badesee gehören ein Seerundweg, Wassersportangebote, ein Gewässerlehrpfad, ein Bootsverleih und der angrenzende Campingpark zum Besuchserlebnis.
Der Breitenauer See ist dabei mehr als ein klassischer Badesee. Er wurde ursprünglich als Hochwasserrückhaltebecken geplant und entwickelte sich zugleich zu einem wichtigen Freizeit- und Erholungsraum. Die Verbindung aus technischer Funktion, naturnaher Landschaft und familienfreundlichen Angeboten macht den See zu einem besonderen Ziel in Nordwürttemberg. Für einen gelungenen Besuch lohnt es sich, vorab die Wetterlage, die aktuelle Parkplatzbelegung, mögliche Sonderregelungen und saisonale Hinweise zu prüfen.
Naherholungsgebiet Breitenauer See bei Obersulm: Lage, Landschaft und Besonderheiten
Der Breitenauer See liegt im oberen Sulmtal auf dem Gebiet von Obersulm und Löwenstein. Die offizielle Adresse für Besucher ist 74182 Obersulm, obwohl die Verwaltung des Naherholungsgebiets als Kontaktadresse auch Breitenauer See 2 in Löwenstein führt. Diese regionale Lage prägt den Charakter des Ausflugsziels: Der See liegt nicht in einer dicht bebauten Stadt, sondern in einer von Wald, Weinbergen, Feldflächen und kleineren Ortschaften geprägten Landschaft. Dadurch entsteht ein ruhiger Rahmen, der sowohl für einen kurzen Spaziergang als auch für einen ganztägigen Aufenthalt geeignet ist.
Mit knapp 40 Hektar ist der Breitenauer See die größte Wasserfläche in Nordwürttemberg. Das Gewässer ist von Uferbereichen, Liegewiesen und Wegen umgeben. Je nach Jahreszeit verändert sich die Stimmung deutlich. Im Frühjahr wirken die Ufer frisch und grün, im Sommer steht die Nutzung als Bade- und Freizeitsee im Vordergrund, im Herbst spiegeln sich farbige Bäume und Weinberge im Wasser, und im Winter zeigt sich die Anlage als stiller Landschaftsraum. Diese jahreszeitliche Vielfalt erklärt, warum Suchanfragen nach Fotos und Wetter am Breitenauer See besonders naheliegend sind.
Für Besucher ist die Kombination aus Wasser und Landschaft entscheidend. Familien finden Bereiche zum Baden und Planschen, Spaziergänger können die Uferlandschaft erkunden, und Naturinteressierte beobachten Vögel, Wasserpflanzen und jahreszeitliche Veränderungen. Gleichzeitig bleibt der See ein technisch wichtiges Bauwerk. Er wurde als Hochwasserrückhaltebecken angelegt, um das Sulmtal zu schützen. Die touristische Nutzung wurde bereits bei der Planung berücksichtigt, weil ein so großes Gewässer automatisch Erholungssuchende anzieht.
Der See liegt am Rand des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald. Das bedeutet nicht, dass jeder Uferbereich unberührt oder frei zugänglich ist. Vielmehr treffen hier Schutz, Wasserwirtschaft, Freizeit und Tourismus aufeinander. Besucher sollten deshalb die ausgeschilderten Wege, Badebereiche und Parkflächen nutzen und örtliche Regeln beachten. Offenes Feuer, Grillen und Übernachten im Naherholungsgebiet sind nicht erlaubt. Auch außerhalb der Hauptsaison bleibt der Breitenauer See ein wertvoller Raum für stille Erholung und kurze Auszeiten in der Natur.
Wer den See zum ersten Mal besucht, kann den Aufenthalt gut nach Interessen planen. Für einen Badeausflug eignen sich warme, sonnige Tage mit frühem Start. Für Fotos, Spaziergänge oder einen Besuch des Gewässerlehrpfads sind auch Frühling und Herbst attraktiv. Bei wechselhaftem Wetter lohnt sich eine flexible Planung mit kurzen Rundgängen, Gastronomie und regionalen Ausflugszielen in Obersulm und Löwenstein. Gerade diese Vielseitigkeit macht den Breitenauer See zu einem Ziel, das nicht nur bei Badewetter interessant ist.
Breitenauer See Fotos und Wetter: Die schönsten Eindrücke zu jeder Jahreszeit
Wer nach Fotos vom Naherholungsgebiet Breitenauer See sucht, findet typischerweise Motive mit weitläufiger Wasserfläche, grünen Uferzonen, bewaldeten Hängen, Liegewiesen und dem Übergang zur Weinlandschaft. Besonders charakteristisch sind Ansichten vom Uferweg, vom Badestrand und von erhöhten Punkten rund um das Tal. Am Morgen liegt häufig eine ruhige Stimmung über dem Wasser, während am Nachmittag die Freizeitnutzung und die Aktivitäten auf dem See sichtbar werden. Bei Sonnenuntergang können sich Himmel und Ufervegetation auf der Wasseroberfläche spiegeln.
Die Wetterbedingungen bestimmen stark, wie der See erlebt und fotografiert wird. An warmen Sommertagen stehen Baden, Planschen, Stand-up-Paddling, Tretbootfahren und Sonnenbaden im Mittelpunkt. Bei bewölktem Himmel wirken die Farben der Landschaft oft weicher, und die Wege am Ufer eignen sich für einen entspannten Spaziergang. Im Herbst entstehen durch bunt gefärbte Bäume und Weinberge besonders abwechslungsreiche Landschaftsbilder. Im Winter oder an kühlen Tagen ist der See vor allem ein Ziel für Bewegung und Ruhe, nicht für den Badebetrieb.
Vor der Anfahrt sollte die aktuelle Wettervorhersage mit Blick auf Temperatur, Regenwahrscheinlichkeit, Wind und Gewitter geprüft werden. Gerade am Wasser kann sich das persönliche Temperaturempfinden von der offiziellen Lufttemperatur unterscheiden. Für Wassersportarten sind Wind und Gewitterwarnungen besonders wichtig. Bei starkem Wind sollten kleine Boote, Stand-up-Paddles und andere schwimmende Freizeitgeräte nur nach den örtlichen Hinweisen genutzt werden. Auch beim Baden ist es sinnvoll, die ausgeschilderten Bereiche und die aktuellen Hinweise zur Wasserqualität zu beachten.
Für Familien empfiehlt sich bei warmem Wetter eine Anreise am Vormittag, weil Liegewiesen und Parkplätze dann meist entspannter genutzt werden können. Sonnenschutz, Trinkwasser, Handtücher und geeignete Badeschuhe gehören zur Grundausstattung. Bei wechselhaftem Wetter sind eine zusätzliche Jacke und trockene Kleidung praktisch. Wer fotografieren möchte, sollte auf den Wegen bleiben und Rücksicht auf andere Besucher nehmen. Drohnen, private Aufnahmen und besondere Fotoaufbauten dürfen nicht zu Beeinträchtigungen oder Gefahren führen.
Auch die weniger offensichtlichen Motive lohnen sich. Der Breitenauer See ist ein Hochwasserrückhaltebecken, dessen Damm, Uferlinien und Wasserbaugeschichte dem Gebiet eine besondere Struktur geben. Der Gewässerlehrpfad vermittelt zusätzliche Perspektiven auf Wasser, Landschaft und ökologische Zusammenhänge. Zwischen den Freizeitbereichen und den ruhigeren Uferabschnitten entstehen Kontraste, die in Bildern gut sichtbar werden. Wer Menschenmengen vermeiden möchte, wählt einen Werktag außerhalb der Ferien oder die frühen Morgenstunden.
Der Wetterbegriff ist für den Besuch außerdem mit der saisonalen Infrastruktur verbunden. Öffnungszeiten von Kiosken, Bootsverleih, Gastronomie und Campingangeboten können sich im Jahresverlauf ändern. Deshalb sollten Gäste aktuelle Hinweise auf der offiziellen Website prüfen, bevor sie eine bestimmte Aktivität einplanen. Der See selbst bleibt als Landschaftsziel ganzjährig interessant, doch nicht jedes Angebot ist zu jeder Jahreszeit verfügbar.
Breitenauer See Parken: Parkplatz P1, Parkplatz P2 und digitale Gebühren
Für Autofahrer stehen am Breitenauer See die kostenpflichtigen Parkplätze P1 und P2 zur Verfügung. Parkplatz P1 bietet 600 Stellplätze, Parkplatz P2 insgesamt 750 Stellplätze. Die Flächen sind vor Ort ausgeschildert. Das Parken ist ausschließlich auf den ausgewiesenen Parkflächen erlaubt. Besucher sollten den Anweisungen der Parkplatzeinweiser folgen und nicht auf Zufahrten, Grünflächen, Rettungswegen oder anderen nicht freigegebenen Bereichen abstellen.
Seit dem 1. Mai 2025 arbeitet das Naherholungsgebiet mit einem digitalen Parksystem. Kameras erfassen das Kennzeichen bei der Einfahrt und Ausfahrt. Die Parkgebühr kann am Parkautomaten, über Arivo Pay oder mit der easyPark-App bezahlt werden. Die Automaten am Seekiosk bei P1 und im Bereich der Behindertenparkplätze bei P2 akzeptieren ausschließlich Kartenzahlung. Eine Online-Zahlung über Arivo Pay ist bis zu 48 Stunden nach der Ausfahrt möglich. Wer easyPark nutzt, bezahlt über das eigene Kundenkonto.
In der Hauptsaison vom 1. Mai bis zum 30. September gelten unterschiedliche Tarife. Montags bis freitags kostet das Parken zwischen 7 und 9 Uhr sowie zwischen 18 und 22 Uhr 1 Euro pro Stunde. Zwischen 9 und 18 Uhr werden 1,50 Euro pro Stunde berechnet. Die Tageskarte kostet an diesen Tagen 7 Euro. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen beträgt der Tarif zwischen 7 und 9 Uhr sowie zwischen 18 und 22 Uhr 1,50 Euro pro Stunde. Zwischen 9 und 18 Uhr werden 2 Euro pro Stunde berechnet, die Tageskarte kostet 9 Euro.
In der Nebensaison vom 1. Oktober bis zum 30. April gilt eine vereinfachte Pauschale. Bis zu zwei Stunden kostet das Parken 1 Euro, bei mehr als zwei Stunden werden 2 Euro berechnet. Bei verspäteter oder fehlender Zahlung kann zusätzlich zur regulären Parkgebühr eine Zusatzgebühr von 35 Euro entstehen. Das Parken ist längstens bis 22 Uhr möglich. Die Zufahrtstore werden um 23 Uhr geschlossen. Fahrzeuge, die danach auf den Parkflächen stehen, können ein Verwarnungsgeld erhalten.
Eine Vorabbuchung ist in der Hauptsaison bis zum Vortag möglich. Dafür wird das Kfz-Kennzeichen angegeben und ein Tagesticket gebucht. An stark frequentierten Tagen, insbesondere an Wochenenden und Feiertagen, kann die Zufahrt über Schranken geregelt werden. Die aktuelle Auslastung der Parkplätze ist online einsehbar. Trotzdem kann es bei großem Andrang zu Rückstau kommen; eine Vorabbuchung bedeutet keinen Anspruch auf bevorzugte Einfahrt bei Verkehrsbehinderungen.
Für regelmäßige Besucher gibt es Dauerparkkarten mit unterschiedlichen Nutzungszeiten. Eine Werktags-Parkdauerkarte gilt montags bis samstags von 7 bis 22 Uhr und ist zwölf Monate gültig. Eine Randzeiten-Parkdauerkarte gilt täglich von 7 bis 9 Uhr sowie von 18 bis 22 Uhr und zusätzlich in der gesamten Nebensaison ganztägig. Für Fahrräder, Motorräder und Roller ist kein Parkticket erforderlich. Wer mit dem Auto anreist, sollte vor der Fahrt die aktuellen Tarife und die Parkplatzbelegung prüfen.
Anfahrt zum Naherholungsgebiet Breitenauer See und öffentliche Verkehrsmittel
Die Anfahrt zum Naherholungsgebiet Breitenauer See ist für das Navigationssystem mit der Adresse 74182 Obersulm möglich. Autofahrer sollten als Ziel den Parkplatz P1 oder P2 beziehungsweise das Naherholungsgebiet Breitenauer See eingeben und vor Ort der Beschilderung folgen. Die ausgeschilderten Parkflächen liegen so, dass Besucher von dort aus die Freizeitbereiche, den Badestrand und die Wege am See erreichen können. Bei hohem Besucheraufkommen sollte ausreichend Zeit für die Parkplatzsuche eingeplant werden.
Die regionale Lage zwischen Obersulm und Löwenstein macht den Breitenauer See auch für Ausflüge aus dem Heilbronner Land interessant. Die Umgebung ist durch Weinbau, Wald und kleinere Ortsteile geprägt. Wer die Anfahrt mit einem Besuch in Obersulm verbindet, kann den See mit regionaler Gastronomie, Weinlandschaft und weiteren Freizeitangeboten kombinieren. Für Radfahrer bietet sich die Anreise über regionale Wege an. Fahrräder können ohne Parkticket genutzt werden, wobei die örtlichen Wege und Rücksichtnahmevorgaben zu beachten sind.
Auch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist möglich. Am Breitenauer See gibt es zwei Bushaltestellen, die an Sonn- und Feiertagen von zwei Buslinien angefahren werden. Die genauen Verbindungen, Abfahrtszeiten und mögliche Änderungen sollten vor dem Ausflug über den Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehr geprüft werden. Besonders an Wochenenden, Feiertagen und in den Sommerferien ist es sinnvoll, die Verbindung für Hin- und Rückfahrt vorab zu kontrollieren.
Wer mit Kindern, Kinderwagen oder viel Badegepäck anreist, sollte den Weg von der Haltestelle beziehungsweise vom Parkplatz bis zum gewünschten Aufenthaltsbereich berücksichtigen. Die Entfernung und der Untergrund können je nach Ziel am See unterschiedlich sein. Für einen entspannten Aufenthalt empfiehlt es sich, nicht unmittelbar vor den Stoßzeiten einzutreffen. Früh am Tag oder am späteren Nachmittag ist die Anfahrt häufig ruhiger, während sonnige Wochenenden in der Hauptsaison besonders beliebt sind.
Wichtig ist außerdem, dass Fahrzeuge nicht außerhalb der markierten Parkflächen abgestellt werden. Die Polizeiverordnung bezieht sich auf die Seeuferbereiche und das Erholungsgebiet auf den Gemarkungen Obersulm-Affaltrach, Obersulm-Weiler, Obersulm-Willsbach und Löwenstein. Die Regeln dienen dazu, Rettungswege, Zufahrten, Naturflächen und den geordneten Betrieb zu schützen. Wohnwagen und Anhänger dürfen nicht einfach auf den Besucherparkplätzen abgestellt werden. Für Übernachtungen ist der Campingpark vorgesehen, nicht das allgemeine Naherholungsgebiet.
Breitenauer See Baden und Aktivitäten: Wasser, Spazierwege und Familienausflug
Der Breitenauer See bietet ein breites Freizeitprogramm für unterschiedliche Interessen. Im Mittelpunkt stehen Baden und Planschen. Familien schätzen die Verbindung aus Wasser, Liegewiesen und kurzen Wegen. Bei geeignetem Wetter kann ein Tag am See mit Schwimmen, Sonnenbaden und einem Spaziergang verbunden werden. Besucher sollten ausschließlich die ausgewiesenen Badebereiche nutzen und die örtlichen Hinweise beachten. Für Kinder gehören Aufsicht, Schwimmfähigkeit und eine realistische Einschätzung der Wetter- und Wasserbedingungen zu einem sicheren Ausflug.
Auch abseits des Badens gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Auf dem Wasser sind Paddeln, Tretbootfahren, Schlauchbootfahren, Ruderbootfahren, Windsurfen und Stand-up-Paddling möglich, sofern die jeweilige Aktivität angeboten wird und die aktuellen Regeln dies zulassen. Ein Bootsverleih erweitert das Angebot in der Saison. Für Wassersportler sind Wind, Gewitter und die eigene Erfahrung entscheidend. Schwimmhilfen, geeignete Ausrüstung und Rücksicht auf andere Nutzer tragen zu einem sicheren und angenehmen Aufenthalt bei.
Der Seerundweg und die Uferwege machen den Breitenauer See zu einem Ziel für Spaziergänger und Läufer. Die Wege führen durch unterschiedliche Landschaftseindrücke und eröffnen immer wieder Blicke auf das Wasser. Morgens kann die Strecke besonders ruhig sein, während an warmen Nachmittagen der Badebereich stärker besucht wird. Für ältere Menschen und Familien eignet sich ein langsames Tempo mit Pausen an geeigneten Stellen. Besucher sollten auf ausgeschilderten Wegen bleiben und empfindliche Uferbereiche nicht betreten.
Der Gewässerlehrpfad ergänzt die Erholung um einen informativen Aspekt. Er macht ökologische und wasserwirtschaftliche Zusammenhänge anschaulich und zeigt, dass der See nicht nur ein Freizeitgewässer ist. Als Hochwasserrückhaltebecken erfüllt er eine wichtige Schutzfunktion für das Sulmtal. Die Geschichte des Sees ist daher eng mit den Hochwasserereignissen der Region verbunden. Wer den Lehrpfad nutzt, erhält einen besseren Eindruck davon, wie technische Infrastruktur, Naturraum und touristische Nutzung zusammenspielen.
Angeln gehört ebenfalls zu den genannten Angeboten am See. Dafür gelten die örtlichen Bestimmungen und gegebenenfalls erforderliche Erlaubnisse. Gäste sollten sich vorab über zugelassene Bereiche, Zeiten und Regeln informieren. Gleiches gilt für Windsurfen und andere organisierte Freizeitaktivitäten. Die aktuellen Hinweise des Betreibers haben Vorrang gegenüber allgemeinen Reiseinformationen.
Für einen Familienausflug empfiehlt sich eine klare Tagesplanung. Am Vormittag können Spaziergang oder Gewässerlehrpfad auf dem Programm stehen, anschließend folgen Baden und eine Pause an der Gastronomie. Bei großer Hitze sollten schattige Abschnitte, Trinkpausen und Sonnenschutz eingeplant werden. Bei wechselhaftem Wetter bieten sich kürzere Aufenthalte und flexible Aktivitäten an. Der Breitenauer See eignet sich ebenso für spontane Stunden wie für einen sorgfältig vorbereiteten Ferientag.
Geschichte, Camping und Regeln am Breitenauer See
Die Geschichte des Breitenauer Sees beginnt mit dem Hochwasserschutz im Sulmtal. Bereits in den 1930er Jahren gab es erste Überlegungen, Überschwemmungen besser zu kontrollieren. Nach schweren Hochwasserereignissen im Jahr 1970 wurden die Planungen erneut aufgenommen. 1973 wurde der Wasserverband Sulm als Hochwasserzweckverband gegründet. Seine Aufgabe besteht in der Unterhaltung, Wartung und Sanierung der Hochwasserschutzanlagen.
Der Breitenauer See wurde von 1975 bis 1980 gebaut. Von Anfang an wurde berücksichtigt, dass ein großes Rückhaltebecken auch für Erholung und Tourismus genutzt werden kann. 1979 entstand der Naherholungszweckverband Breitenauer See, der für Planung, Nutzung und Ausbau der touristischen Infrastruktur zuständig ist. Zur Saison 1985 wurde der angrenzende Campingplatz eröffnet. Die offizielle Übergabe des Naherholungsraums erfolgte am 11. Juni 1986.
Der Campingpark ist heute ein wichtiger Bestandteil der Region. Er bietet mehr als 600 Wohnmobilstellplätze sowie Zeltplätze, Mobilhomes und Übernachtungsmöglichkeiten in Blockhütten und Campingfässern. Der Badesee ist vom Campingbereich aus fußläufig erreichbar. Damit eignet sich der Standort nicht nur für Tagesgäste, sondern auch für Urlauber, die mehrere Tage in der Region verbringen möchten. Campinggäste können Wasser, Landschaft, Ausflüge in die Weinregion und die Wege rund um den See miteinander verbinden.
Eine besondere Phase war der Seeablass von 2020 bis 2023. Der See wurde ab Dezember 2020 kontrolliert entleert, um notwendige Sanierungs- und Kontrollmaßnahmen durchzuführen. Rund 2,3 Millionen Kubikmeter Wasser wurden langsam in die Sulm abgegeben. Dabei wurden unter anderem der Damm überprüft, Sedimente bearbeitet und Uferbereiche saniert. Der Wiederanstau veränderte vorübergehend das Landschaftsbild und machte die technische Funktion des Rückhaltebeckens sichtbar.
Für den heutigen Besuch gelten verschiedene Schutz- und Nutzungsregeln. Übernachten im allgemeinen Naherholungsgebiet ist nicht erlaubt. Offenes Feuer und Grillen sind ganzjährig untersagt, öffentliche Grillplätze gibt es nicht. Auch Shisha- und Cannabiskonsum sind verboten. Hunde dürfen in bestimmten Bereichen und Zeiträumen nicht mitgeführt werden: Vom 15. April bis zum 30. September gilt das Hundeverbot am Badestrand, am Seerundweg und auf den Liegewiesen. Assistenzhunde sind ausgenommen.
Die Regeln sollen den Badebetrieb, die Natur, den Brandschutz und das Miteinander vieler Besucher sichern. Wer Abfälle mitnimmt, Wege nutzt, Rücksicht auf Badende und Spaziergänger nimmt und die Hinweise vor Ort beachtet, trägt zu einem angenehmen Aufenthalt bei. Bei Veranstaltungen wie Wein am See oder der Seeweihnacht können besondere Parktarife und Zufahrtsregelungen gelten. Vor einem Besuch lohnt deshalb ein Blick auf aktuelle Hinweise, besonders wenn eine Veranstaltung, ein Campingaufenthalt oder ein Ausflug an einem stark besuchten Wochenende geplant ist.
Quellen:
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - Offizielle Website
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - Parken
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - FAQ und Parksystem
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - Anfahrt
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - Der Breitenauer See
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - Historie
- Gemeinde Obersulm - Breitenauer See
- Gemeinde Obersulm - Campingpark Breitenauer See
- Polizeiverordnung für die Seeuferbereiche und das Erholungsgebiet Breitenau
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Naherholungsgebiet Breitenauer See | Fotos & Parken
Das Naherholungsgebiet Breitenauer See bei Obersulm ist ein vielseitiges Ausflugsziel im Landkreis Heilbronn. Die fast 40 Hektar große Wasserfläche liegt im Sulmtal am Rand des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald und verbindet Baden, Wassersport, Spaziergänge, Naturbeobachtung, Camping und Gastronomie. Wer den See auf Fotos sieht, erkennt schnell, warum er bei Familien, Sportbegeisterten, Erholungssuchenden und Campinggästen beliebt ist: Wasser, bewaldete Hänge, offene Liegewiesen und die Weinlandschaft rund um Obersulm ergeben eine abwechslungsreiche Umgebung für einen Tagesausflug oder einen längeren Aufenthalt.
Die Besucheradresse lautet Naherholungsgebiet Breitenauer See, 74182 Obersulm. Für die Anreise mit dem Auto stehen die ausgeschilderten Parkplätze P1 und P2 zur Verfügung. Seit dem 1. Mai 2025 wird das Parken über ein digitales Kamerasystem organisiert. Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommt, nutzt das Gebiet kostenlos, während Autofahrer eine gestaffelte Parkgebühr bezahlen. Neben dem Badesee gehören ein Seerundweg, Wassersportangebote, ein Gewässerlehrpfad, ein Bootsverleih und der angrenzende Campingpark zum Besuchserlebnis.
Der Breitenauer See ist dabei mehr als ein klassischer Badesee. Er wurde ursprünglich als Hochwasserrückhaltebecken geplant und entwickelte sich zugleich zu einem wichtigen Freizeit- und Erholungsraum. Die Verbindung aus technischer Funktion, naturnaher Landschaft und familienfreundlichen Angeboten macht den See zu einem besonderen Ziel in Nordwürttemberg. Für einen gelungenen Besuch lohnt es sich, vorab die Wetterlage, die aktuelle Parkplatzbelegung, mögliche Sonderregelungen und saisonale Hinweise zu prüfen.
Naherholungsgebiet Breitenauer See bei Obersulm: Lage, Landschaft und Besonderheiten
Der Breitenauer See liegt im oberen Sulmtal auf dem Gebiet von Obersulm und Löwenstein. Die offizielle Adresse für Besucher ist 74182 Obersulm, obwohl die Verwaltung des Naherholungsgebiets als Kontaktadresse auch Breitenauer See 2 in Löwenstein führt. Diese regionale Lage prägt den Charakter des Ausflugsziels: Der See liegt nicht in einer dicht bebauten Stadt, sondern in einer von Wald, Weinbergen, Feldflächen und kleineren Ortschaften geprägten Landschaft. Dadurch entsteht ein ruhiger Rahmen, der sowohl für einen kurzen Spaziergang als auch für einen ganztägigen Aufenthalt geeignet ist.
Mit knapp 40 Hektar ist der Breitenauer See die größte Wasserfläche in Nordwürttemberg. Das Gewässer ist von Uferbereichen, Liegewiesen und Wegen umgeben. Je nach Jahreszeit verändert sich die Stimmung deutlich. Im Frühjahr wirken die Ufer frisch und grün, im Sommer steht die Nutzung als Bade- und Freizeitsee im Vordergrund, im Herbst spiegeln sich farbige Bäume und Weinberge im Wasser, und im Winter zeigt sich die Anlage als stiller Landschaftsraum. Diese jahreszeitliche Vielfalt erklärt, warum Suchanfragen nach Fotos und Wetter am Breitenauer See besonders naheliegend sind.
Für Besucher ist die Kombination aus Wasser und Landschaft entscheidend. Familien finden Bereiche zum Baden und Planschen, Spaziergänger können die Uferlandschaft erkunden, und Naturinteressierte beobachten Vögel, Wasserpflanzen und jahreszeitliche Veränderungen. Gleichzeitig bleibt der See ein technisch wichtiges Bauwerk. Er wurde als Hochwasserrückhaltebecken angelegt, um das Sulmtal zu schützen. Die touristische Nutzung wurde bereits bei der Planung berücksichtigt, weil ein so großes Gewässer automatisch Erholungssuchende anzieht.
Der See liegt am Rand des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald. Das bedeutet nicht, dass jeder Uferbereich unberührt oder frei zugänglich ist. Vielmehr treffen hier Schutz, Wasserwirtschaft, Freizeit und Tourismus aufeinander. Besucher sollten deshalb die ausgeschilderten Wege, Badebereiche und Parkflächen nutzen und örtliche Regeln beachten. Offenes Feuer, Grillen und Übernachten im Naherholungsgebiet sind nicht erlaubt. Auch außerhalb der Hauptsaison bleibt der Breitenauer See ein wertvoller Raum für stille Erholung und kurze Auszeiten in der Natur.
Wer den See zum ersten Mal besucht, kann den Aufenthalt gut nach Interessen planen. Für einen Badeausflug eignen sich warme, sonnige Tage mit frühem Start. Für Fotos, Spaziergänge oder einen Besuch des Gewässerlehrpfads sind auch Frühling und Herbst attraktiv. Bei wechselhaftem Wetter lohnt sich eine flexible Planung mit kurzen Rundgängen, Gastronomie und regionalen Ausflugszielen in Obersulm und Löwenstein. Gerade diese Vielseitigkeit macht den Breitenauer See zu einem Ziel, das nicht nur bei Badewetter interessant ist.
Breitenauer See Fotos und Wetter: Die schönsten Eindrücke zu jeder Jahreszeit
Wer nach Fotos vom Naherholungsgebiet Breitenauer See sucht, findet typischerweise Motive mit weitläufiger Wasserfläche, grünen Uferzonen, bewaldeten Hängen, Liegewiesen und dem Übergang zur Weinlandschaft. Besonders charakteristisch sind Ansichten vom Uferweg, vom Badestrand und von erhöhten Punkten rund um das Tal. Am Morgen liegt häufig eine ruhige Stimmung über dem Wasser, während am Nachmittag die Freizeitnutzung und die Aktivitäten auf dem See sichtbar werden. Bei Sonnenuntergang können sich Himmel und Ufervegetation auf der Wasseroberfläche spiegeln.
Die Wetterbedingungen bestimmen stark, wie der See erlebt und fotografiert wird. An warmen Sommertagen stehen Baden, Planschen, Stand-up-Paddling, Tretbootfahren und Sonnenbaden im Mittelpunkt. Bei bewölktem Himmel wirken die Farben der Landschaft oft weicher, und die Wege am Ufer eignen sich für einen entspannten Spaziergang. Im Herbst entstehen durch bunt gefärbte Bäume und Weinberge besonders abwechslungsreiche Landschaftsbilder. Im Winter oder an kühlen Tagen ist der See vor allem ein Ziel für Bewegung und Ruhe, nicht für den Badebetrieb.
Vor der Anfahrt sollte die aktuelle Wettervorhersage mit Blick auf Temperatur, Regenwahrscheinlichkeit, Wind und Gewitter geprüft werden. Gerade am Wasser kann sich das persönliche Temperaturempfinden von der offiziellen Lufttemperatur unterscheiden. Für Wassersportarten sind Wind und Gewitterwarnungen besonders wichtig. Bei starkem Wind sollten kleine Boote, Stand-up-Paddles und andere schwimmende Freizeitgeräte nur nach den örtlichen Hinweisen genutzt werden. Auch beim Baden ist es sinnvoll, die ausgeschilderten Bereiche und die aktuellen Hinweise zur Wasserqualität zu beachten.
Für Familien empfiehlt sich bei warmem Wetter eine Anreise am Vormittag, weil Liegewiesen und Parkplätze dann meist entspannter genutzt werden können. Sonnenschutz, Trinkwasser, Handtücher und geeignete Badeschuhe gehören zur Grundausstattung. Bei wechselhaftem Wetter sind eine zusätzliche Jacke und trockene Kleidung praktisch. Wer fotografieren möchte, sollte auf den Wegen bleiben und Rücksicht auf andere Besucher nehmen. Drohnen, private Aufnahmen und besondere Fotoaufbauten dürfen nicht zu Beeinträchtigungen oder Gefahren führen.
Auch die weniger offensichtlichen Motive lohnen sich. Der Breitenauer See ist ein Hochwasserrückhaltebecken, dessen Damm, Uferlinien und Wasserbaugeschichte dem Gebiet eine besondere Struktur geben. Der Gewässerlehrpfad vermittelt zusätzliche Perspektiven auf Wasser, Landschaft und ökologische Zusammenhänge. Zwischen den Freizeitbereichen und den ruhigeren Uferabschnitten entstehen Kontraste, die in Bildern gut sichtbar werden. Wer Menschenmengen vermeiden möchte, wählt einen Werktag außerhalb der Ferien oder die frühen Morgenstunden.
Der Wetterbegriff ist für den Besuch außerdem mit der saisonalen Infrastruktur verbunden. Öffnungszeiten von Kiosken, Bootsverleih, Gastronomie und Campingangeboten können sich im Jahresverlauf ändern. Deshalb sollten Gäste aktuelle Hinweise auf der offiziellen Website prüfen, bevor sie eine bestimmte Aktivität einplanen. Der See selbst bleibt als Landschaftsziel ganzjährig interessant, doch nicht jedes Angebot ist zu jeder Jahreszeit verfügbar.
Breitenauer See Parken: Parkplatz P1, Parkplatz P2 und digitale Gebühren
Für Autofahrer stehen am Breitenauer See die kostenpflichtigen Parkplätze P1 und P2 zur Verfügung. Parkplatz P1 bietet 600 Stellplätze, Parkplatz P2 insgesamt 750 Stellplätze. Die Flächen sind vor Ort ausgeschildert. Das Parken ist ausschließlich auf den ausgewiesenen Parkflächen erlaubt. Besucher sollten den Anweisungen der Parkplatzeinweiser folgen und nicht auf Zufahrten, Grünflächen, Rettungswegen oder anderen nicht freigegebenen Bereichen abstellen.
Seit dem 1. Mai 2025 arbeitet das Naherholungsgebiet mit einem digitalen Parksystem. Kameras erfassen das Kennzeichen bei der Einfahrt und Ausfahrt. Die Parkgebühr kann am Parkautomaten, über Arivo Pay oder mit der easyPark-App bezahlt werden. Die Automaten am Seekiosk bei P1 und im Bereich der Behindertenparkplätze bei P2 akzeptieren ausschließlich Kartenzahlung. Eine Online-Zahlung über Arivo Pay ist bis zu 48 Stunden nach der Ausfahrt möglich. Wer easyPark nutzt, bezahlt über das eigene Kundenkonto.
In der Hauptsaison vom 1. Mai bis zum 30. September gelten unterschiedliche Tarife. Montags bis freitags kostet das Parken zwischen 7 und 9 Uhr sowie zwischen 18 und 22 Uhr 1 Euro pro Stunde. Zwischen 9 und 18 Uhr werden 1,50 Euro pro Stunde berechnet. Die Tageskarte kostet an diesen Tagen 7 Euro. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen beträgt der Tarif zwischen 7 und 9 Uhr sowie zwischen 18 und 22 Uhr 1,50 Euro pro Stunde. Zwischen 9 und 18 Uhr werden 2 Euro pro Stunde berechnet, die Tageskarte kostet 9 Euro.
In der Nebensaison vom 1. Oktober bis zum 30. April gilt eine vereinfachte Pauschale. Bis zu zwei Stunden kostet das Parken 1 Euro, bei mehr als zwei Stunden werden 2 Euro berechnet. Bei verspäteter oder fehlender Zahlung kann zusätzlich zur regulären Parkgebühr eine Zusatzgebühr von 35 Euro entstehen. Das Parken ist längstens bis 22 Uhr möglich. Die Zufahrtstore werden um 23 Uhr geschlossen. Fahrzeuge, die danach auf den Parkflächen stehen, können ein Verwarnungsgeld erhalten.
Eine Vorabbuchung ist in der Hauptsaison bis zum Vortag möglich. Dafür wird das Kfz-Kennzeichen angegeben und ein Tagesticket gebucht. An stark frequentierten Tagen, insbesondere an Wochenenden und Feiertagen, kann die Zufahrt über Schranken geregelt werden. Die aktuelle Auslastung der Parkplätze ist online einsehbar. Trotzdem kann es bei großem Andrang zu Rückstau kommen; eine Vorabbuchung bedeutet keinen Anspruch auf bevorzugte Einfahrt bei Verkehrsbehinderungen.
Für regelmäßige Besucher gibt es Dauerparkkarten mit unterschiedlichen Nutzungszeiten. Eine Werktags-Parkdauerkarte gilt montags bis samstags von 7 bis 22 Uhr und ist zwölf Monate gültig. Eine Randzeiten-Parkdauerkarte gilt täglich von 7 bis 9 Uhr sowie von 18 bis 22 Uhr und zusätzlich in der gesamten Nebensaison ganztägig. Für Fahrräder, Motorräder und Roller ist kein Parkticket erforderlich. Wer mit dem Auto anreist, sollte vor der Fahrt die aktuellen Tarife und die Parkplatzbelegung prüfen.
Anfahrt zum Naherholungsgebiet Breitenauer See und öffentliche Verkehrsmittel
Die Anfahrt zum Naherholungsgebiet Breitenauer See ist für das Navigationssystem mit der Adresse 74182 Obersulm möglich. Autofahrer sollten als Ziel den Parkplatz P1 oder P2 beziehungsweise das Naherholungsgebiet Breitenauer See eingeben und vor Ort der Beschilderung folgen. Die ausgeschilderten Parkflächen liegen so, dass Besucher von dort aus die Freizeitbereiche, den Badestrand und die Wege am See erreichen können. Bei hohem Besucheraufkommen sollte ausreichend Zeit für die Parkplatzsuche eingeplant werden.
Die regionale Lage zwischen Obersulm und Löwenstein macht den Breitenauer See auch für Ausflüge aus dem Heilbronner Land interessant. Die Umgebung ist durch Weinbau, Wald und kleinere Ortsteile geprägt. Wer die Anfahrt mit einem Besuch in Obersulm verbindet, kann den See mit regionaler Gastronomie, Weinlandschaft und weiteren Freizeitangeboten kombinieren. Für Radfahrer bietet sich die Anreise über regionale Wege an. Fahrräder können ohne Parkticket genutzt werden, wobei die örtlichen Wege und Rücksichtnahmevorgaben zu beachten sind.
Auch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist möglich. Am Breitenauer See gibt es zwei Bushaltestellen, die an Sonn- und Feiertagen von zwei Buslinien angefahren werden. Die genauen Verbindungen, Abfahrtszeiten und mögliche Änderungen sollten vor dem Ausflug über den Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehr geprüft werden. Besonders an Wochenenden, Feiertagen und in den Sommerferien ist es sinnvoll, die Verbindung für Hin- und Rückfahrt vorab zu kontrollieren.
Wer mit Kindern, Kinderwagen oder viel Badegepäck anreist, sollte den Weg von der Haltestelle beziehungsweise vom Parkplatz bis zum gewünschten Aufenthaltsbereich berücksichtigen. Die Entfernung und der Untergrund können je nach Ziel am See unterschiedlich sein. Für einen entspannten Aufenthalt empfiehlt es sich, nicht unmittelbar vor den Stoßzeiten einzutreffen. Früh am Tag oder am späteren Nachmittag ist die Anfahrt häufig ruhiger, während sonnige Wochenenden in der Hauptsaison besonders beliebt sind.
Wichtig ist außerdem, dass Fahrzeuge nicht außerhalb der markierten Parkflächen abgestellt werden. Die Polizeiverordnung bezieht sich auf die Seeuferbereiche und das Erholungsgebiet auf den Gemarkungen Obersulm-Affaltrach, Obersulm-Weiler, Obersulm-Willsbach und Löwenstein. Die Regeln dienen dazu, Rettungswege, Zufahrten, Naturflächen und den geordneten Betrieb zu schützen. Wohnwagen und Anhänger dürfen nicht einfach auf den Besucherparkplätzen abgestellt werden. Für Übernachtungen ist der Campingpark vorgesehen, nicht das allgemeine Naherholungsgebiet.
Breitenauer See Baden und Aktivitäten: Wasser, Spazierwege und Familienausflug
Der Breitenauer See bietet ein breites Freizeitprogramm für unterschiedliche Interessen. Im Mittelpunkt stehen Baden und Planschen. Familien schätzen die Verbindung aus Wasser, Liegewiesen und kurzen Wegen. Bei geeignetem Wetter kann ein Tag am See mit Schwimmen, Sonnenbaden und einem Spaziergang verbunden werden. Besucher sollten ausschließlich die ausgewiesenen Badebereiche nutzen und die örtlichen Hinweise beachten. Für Kinder gehören Aufsicht, Schwimmfähigkeit und eine realistische Einschätzung der Wetter- und Wasserbedingungen zu einem sicheren Ausflug.
Auch abseits des Badens gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Auf dem Wasser sind Paddeln, Tretbootfahren, Schlauchbootfahren, Ruderbootfahren, Windsurfen und Stand-up-Paddling möglich, sofern die jeweilige Aktivität angeboten wird und die aktuellen Regeln dies zulassen. Ein Bootsverleih erweitert das Angebot in der Saison. Für Wassersportler sind Wind, Gewitter und die eigene Erfahrung entscheidend. Schwimmhilfen, geeignete Ausrüstung und Rücksicht auf andere Nutzer tragen zu einem sicheren und angenehmen Aufenthalt bei.
Der Seerundweg und die Uferwege machen den Breitenauer See zu einem Ziel für Spaziergänger und Läufer. Die Wege führen durch unterschiedliche Landschaftseindrücke und eröffnen immer wieder Blicke auf das Wasser. Morgens kann die Strecke besonders ruhig sein, während an warmen Nachmittagen der Badebereich stärker besucht wird. Für ältere Menschen und Familien eignet sich ein langsames Tempo mit Pausen an geeigneten Stellen. Besucher sollten auf ausgeschilderten Wegen bleiben und empfindliche Uferbereiche nicht betreten.
Der Gewässerlehrpfad ergänzt die Erholung um einen informativen Aspekt. Er macht ökologische und wasserwirtschaftliche Zusammenhänge anschaulich und zeigt, dass der See nicht nur ein Freizeitgewässer ist. Als Hochwasserrückhaltebecken erfüllt er eine wichtige Schutzfunktion für das Sulmtal. Die Geschichte des Sees ist daher eng mit den Hochwasserereignissen der Region verbunden. Wer den Lehrpfad nutzt, erhält einen besseren Eindruck davon, wie technische Infrastruktur, Naturraum und touristische Nutzung zusammenspielen.
Angeln gehört ebenfalls zu den genannten Angeboten am See. Dafür gelten die örtlichen Bestimmungen und gegebenenfalls erforderliche Erlaubnisse. Gäste sollten sich vorab über zugelassene Bereiche, Zeiten und Regeln informieren. Gleiches gilt für Windsurfen und andere organisierte Freizeitaktivitäten. Die aktuellen Hinweise des Betreibers haben Vorrang gegenüber allgemeinen Reiseinformationen.
Für einen Familienausflug empfiehlt sich eine klare Tagesplanung. Am Vormittag können Spaziergang oder Gewässerlehrpfad auf dem Programm stehen, anschließend folgen Baden und eine Pause an der Gastronomie. Bei großer Hitze sollten schattige Abschnitte, Trinkpausen und Sonnenschutz eingeplant werden. Bei wechselhaftem Wetter bieten sich kürzere Aufenthalte und flexible Aktivitäten an. Der Breitenauer See eignet sich ebenso für spontane Stunden wie für einen sorgfältig vorbereiteten Ferientag.
Geschichte, Camping und Regeln am Breitenauer See
Die Geschichte des Breitenauer Sees beginnt mit dem Hochwasserschutz im Sulmtal. Bereits in den 1930er Jahren gab es erste Überlegungen, Überschwemmungen besser zu kontrollieren. Nach schweren Hochwasserereignissen im Jahr 1970 wurden die Planungen erneut aufgenommen. 1973 wurde der Wasserverband Sulm als Hochwasserzweckverband gegründet. Seine Aufgabe besteht in der Unterhaltung, Wartung und Sanierung der Hochwasserschutzanlagen.
Der Breitenauer See wurde von 1975 bis 1980 gebaut. Von Anfang an wurde berücksichtigt, dass ein großes Rückhaltebecken auch für Erholung und Tourismus genutzt werden kann. 1979 entstand der Naherholungszweckverband Breitenauer See, der für Planung, Nutzung und Ausbau der touristischen Infrastruktur zuständig ist. Zur Saison 1985 wurde der angrenzende Campingplatz eröffnet. Die offizielle Übergabe des Naherholungsraums erfolgte am 11. Juni 1986.
Der Campingpark ist heute ein wichtiger Bestandteil der Region. Er bietet mehr als 600 Wohnmobilstellplätze sowie Zeltplätze, Mobilhomes und Übernachtungsmöglichkeiten in Blockhütten und Campingfässern. Der Badesee ist vom Campingbereich aus fußläufig erreichbar. Damit eignet sich der Standort nicht nur für Tagesgäste, sondern auch für Urlauber, die mehrere Tage in der Region verbringen möchten. Campinggäste können Wasser, Landschaft, Ausflüge in die Weinregion und die Wege rund um den See miteinander verbinden.
Eine besondere Phase war der Seeablass von 2020 bis 2023. Der See wurde ab Dezember 2020 kontrolliert entleert, um notwendige Sanierungs- und Kontrollmaßnahmen durchzuführen. Rund 2,3 Millionen Kubikmeter Wasser wurden langsam in die Sulm abgegeben. Dabei wurden unter anderem der Damm überprüft, Sedimente bearbeitet und Uferbereiche saniert. Der Wiederanstau veränderte vorübergehend das Landschaftsbild und machte die technische Funktion des Rückhaltebeckens sichtbar.
Für den heutigen Besuch gelten verschiedene Schutz- und Nutzungsregeln. Übernachten im allgemeinen Naherholungsgebiet ist nicht erlaubt. Offenes Feuer und Grillen sind ganzjährig untersagt, öffentliche Grillplätze gibt es nicht. Auch Shisha- und Cannabiskonsum sind verboten. Hunde dürfen in bestimmten Bereichen und Zeiträumen nicht mitgeführt werden: Vom 15. April bis zum 30. September gilt das Hundeverbot am Badestrand, am Seerundweg und auf den Liegewiesen. Assistenzhunde sind ausgenommen.
Die Regeln sollen den Badebetrieb, die Natur, den Brandschutz und das Miteinander vieler Besucher sichern. Wer Abfälle mitnimmt, Wege nutzt, Rücksicht auf Badende und Spaziergänger nimmt und die Hinweise vor Ort beachtet, trägt zu einem angenehmen Aufenthalt bei. Bei Veranstaltungen wie Wein am See oder der Seeweihnacht können besondere Parktarife und Zufahrtsregelungen gelten. Vor einem Besuch lohnt deshalb ein Blick auf aktuelle Hinweise, besonders wenn eine Veranstaltung, ein Campingaufenthalt oder ein Ausflug an einem stark besuchten Wochenende geplant ist.
Quellen:
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - Offizielle Website
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - Parken
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - FAQ und Parksystem
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - Anfahrt
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - Der Breitenauer See
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - Historie
- Gemeinde Obersulm - Breitenauer See
- Gemeinde Obersulm - Campingpark Breitenauer See
- Polizeiverordnung für die Seeuferbereiche und das Erholungsgebiet Breitenau
Naherholungsgebiet Breitenauer See | Fotos & Parken
Das Naherholungsgebiet Breitenauer See bei Obersulm ist ein vielseitiges Ausflugsziel im Landkreis Heilbronn. Die fast 40 Hektar große Wasserfläche liegt im Sulmtal am Rand des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald und verbindet Baden, Wassersport, Spaziergänge, Naturbeobachtung, Camping und Gastronomie. Wer den See auf Fotos sieht, erkennt schnell, warum er bei Familien, Sportbegeisterten, Erholungssuchenden und Campinggästen beliebt ist: Wasser, bewaldete Hänge, offene Liegewiesen und die Weinlandschaft rund um Obersulm ergeben eine abwechslungsreiche Umgebung für einen Tagesausflug oder einen längeren Aufenthalt.
Die Besucheradresse lautet Naherholungsgebiet Breitenauer See, 74182 Obersulm. Für die Anreise mit dem Auto stehen die ausgeschilderten Parkplätze P1 und P2 zur Verfügung. Seit dem 1. Mai 2025 wird das Parken über ein digitales Kamerasystem organisiert. Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommt, nutzt das Gebiet kostenlos, während Autofahrer eine gestaffelte Parkgebühr bezahlen. Neben dem Badesee gehören ein Seerundweg, Wassersportangebote, ein Gewässerlehrpfad, ein Bootsverleih und der angrenzende Campingpark zum Besuchserlebnis.
Der Breitenauer See ist dabei mehr als ein klassischer Badesee. Er wurde ursprünglich als Hochwasserrückhaltebecken geplant und entwickelte sich zugleich zu einem wichtigen Freizeit- und Erholungsraum. Die Verbindung aus technischer Funktion, naturnaher Landschaft und familienfreundlichen Angeboten macht den See zu einem besonderen Ziel in Nordwürttemberg. Für einen gelungenen Besuch lohnt es sich, vorab die Wetterlage, die aktuelle Parkplatzbelegung, mögliche Sonderregelungen und saisonale Hinweise zu prüfen.
Naherholungsgebiet Breitenauer See bei Obersulm: Lage, Landschaft und Besonderheiten
Der Breitenauer See liegt im oberen Sulmtal auf dem Gebiet von Obersulm und Löwenstein. Die offizielle Adresse für Besucher ist 74182 Obersulm, obwohl die Verwaltung des Naherholungsgebiets als Kontaktadresse auch Breitenauer See 2 in Löwenstein führt. Diese regionale Lage prägt den Charakter des Ausflugsziels: Der See liegt nicht in einer dicht bebauten Stadt, sondern in einer von Wald, Weinbergen, Feldflächen und kleineren Ortschaften geprägten Landschaft. Dadurch entsteht ein ruhiger Rahmen, der sowohl für einen kurzen Spaziergang als auch für einen ganztägigen Aufenthalt geeignet ist.
Mit knapp 40 Hektar ist der Breitenauer See die größte Wasserfläche in Nordwürttemberg. Das Gewässer ist von Uferbereichen, Liegewiesen und Wegen umgeben. Je nach Jahreszeit verändert sich die Stimmung deutlich. Im Frühjahr wirken die Ufer frisch und grün, im Sommer steht die Nutzung als Bade- und Freizeitsee im Vordergrund, im Herbst spiegeln sich farbige Bäume und Weinberge im Wasser, und im Winter zeigt sich die Anlage als stiller Landschaftsraum. Diese jahreszeitliche Vielfalt erklärt, warum Suchanfragen nach Fotos und Wetter am Breitenauer See besonders naheliegend sind.
Für Besucher ist die Kombination aus Wasser und Landschaft entscheidend. Familien finden Bereiche zum Baden und Planschen, Spaziergänger können die Uferlandschaft erkunden, und Naturinteressierte beobachten Vögel, Wasserpflanzen und jahreszeitliche Veränderungen. Gleichzeitig bleibt der See ein technisch wichtiges Bauwerk. Er wurde als Hochwasserrückhaltebecken angelegt, um das Sulmtal zu schützen. Die touristische Nutzung wurde bereits bei der Planung berücksichtigt, weil ein so großes Gewässer automatisch Erholungssuchende anzieht.
Der See liegt am Rand des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald. Das bedeutet nicht, dass jeder Uferbereich unberührt oder frei zugänglich ist. Vielmehr treffen hier Schutz, Wasserwirtschaft, Freizeit und Tourismus aufeinander. Besucher sollten deshalb die ausgeschilderten Wege, Badebereiche und Parkflächen nutzen und örtliche Regeln beachten. Offenes Feuer, Grillen und Übernachten im Naherholungsgebiet sind nicht erlaubt. Auch außerhalb der Hauptsaison bleibt der Breitenauer See ein wertvoller Raum für stille Erholung und kurze Auszeiten in der Natur.
Wer den See zum ersten Mal besucht, kann den Aufenthalt gut nach Interessen planen. Für einen Badeausflug eignen sich warme, sonnige Tage mit frühem Start. Für Fotos, Spaziergänge oder einen Besuch des Gewässerlehrpfads sind auch Frühling und Herbst attraktiv. Bei wechselhaftem Wetter lohnt sich eine flexible Planung mit kurzen Rundgängen, Gastronomie und regionalen Ausflugszielen in Obersulm und Löwenstein. Gerade diese Vielseitigkeit macht den Breitenauer See zu einem Ziel, das nicht nur bei Badewetter interessant ist.
Breitenauer See Fotos und Wetter: Die schönsten Eindrücke zu jeder Jahreszeit
Wer nach Fotos vom Naherholungsgebiet Breitenauer See sucht, findet typischerweise Motive mit weitläufiger Wasserfläche, grünen Uferzonen, bewaldeten Hängen, Liegewiesen und dem Übergang zur Weinlandschaft. Besonders charakteristisch sind Ansichten vom Uferweg, vom Badestrand und von erhöhten Punkten rund um das Tal. Am Morgen liegt häufig eine ruhige Stimmung über dem Wasser, während am Nachmittag die Freizeitnutzung und die Aktivitäten auf dem See sichtbar werden. Bei Sonnenuntergang können sich Himmel und Ufervegetation auf der Wasseroberfläche spiegeln.
Die Wetterbedingungen bestimmen stark, wie der See erlebt und fotografiert wird. An warmen Sommertagen stehen Baden, Planschen, Stand-up-Paddling, Tretbootfahren und Sonnenbaden im Mittelpunkt. Bei bewölktem Himmel wirken die Farben der Landschaft oft weicher, und die Wege am Ufer eignen sich für einen entspannten Spaziergang. Im Herbst entstehen durch bunt gefärbte Bäume und Weinberge besonders abwechslungsreiche Landschaftsbilder. Im Winter oder an kühlen Tagen ist der See vor allem ein Ziel für Bewegung und Ruhe, nicht für den Badebetrieb.
Vor der Anfahrt sollte die aktuelle Wettervorhersage mit Blick auf Temperatur, Regenwahrscheinlichkeit, Wind und Gewitter geprüft werden. Gerade am Wasser kann sich das persönliche Temperaturempfinden von der offiziellen Lufttemperatur unterscheiden. Für Wassersportarten sind Wind und Gewitterwarnungen besonders wichtig. Bei starkem Wind sollten kleine Boote, Stand-up-Paddles und andere schwimmende Freizeitgeräte nur nach den örtlichen Hinweisen genutzt werden. Auch beim Baden ist es sinnvoll, die ausgeschilderten Bereiche und die aktuellen Hinweise zur Wasserqualität zu beachten.
Für Familien empfiehlt sich bei warmem Wetter eine Anreise am Vormittag, weil Liegewiesen und Parkplätze dann meist entspannter genutzt werden können. Sonnenschutz, Trinkwasser, Handtücher und geeignete Badeschuhe gehören zur Grundausstattung. Bei wechselhaftem Wetter sind eine zusätzliche Jacke und trockene Kleidung praktisch. Wer fotografieren möchte, sollte auf den Wegen bleiben und Rücksicht auf andere Besucher nehmen. Drohnen, private Aufnahmen und besondere Fotoaufbauten dürfen nicht zu Beeinträchtigungen oder Gefahren führen.
Auch die weniger offensichtlichen Motive lohnen sich. Der Breitenauer See ist ein Hochwasserrückhaltebecken, dessen Damm, Uferlinien und Wasserbaugeschichte dem Gebiet eine besondere Struktur geben. Der Gewässerlehrpfad vermittelt zusätzliche Perspektiven auf Wasser, Landschaft und ökologische Zusammenhänge. Zwischen den Freizeitbereichen und den ruhigeren Uferabschnitten entstehen Kontraste, die in Bildern gut sichtbar werden. Wer Menschenmengen vermeiden möchte, wählt einen Werktag außerhalb der Ferien oder die frühen Morgenstunden.
Der Wetterbegriff ist für den Besuch außerdem mit der saisonalen Infrastruktur verbunden. Öffnungszeiten von Kiosken, Bootsverleih, Gastronomie und Campingangeboten können sich im Jahresverlauf ändern. Deshalb sollten Gäste aktuelle Hinweise auf der offiziellen Website prüfen, bevor sie eine bestimmte Aktivität einplanen. Der See selbst bleibt als Landschaftsziel ganzjährig interessant, doch nicht jedes Angebot ist zu jeder Jahreszeit verfügbar.
Breitenauer See Parken: Parkplatz P1, Parkplatz P2 und digitale Gebühren
Für Autofahrer stehen am Breitenauer See die kostenpflichtigen Parkplätze P1 und P2 zur Verfügung. Parkplatz P1 bietet 600 Stellplätze, Parkplatz P2 insgesamt 750 Stellplätze. Die Flächen sind vor Ort ausgeschildert. Das Parken ist ausschließlich auf den ausgewiesenen Parkflächen erlaubt. Besucher sollten den Anweisungen der Parkplatzeinweiser folgen und nicht auf Zufahrten, Grünflächen, Rettungswegen oder anderen nicht freigegebenen Bereichen abstellen.
Seit dem 1. Mai 2025 arbeitet das Naherholungsgebiet mit einem digitalen Parksystem. Kameras erfassen das Kennzeichen bei der Einfahrt und Ausfahrt. Die Parkgebühr kann am Parkautomaten, über Arivo Pay oder mit der easyPark-App bezahlt werden. Die Automaten am Seekiosk bei P1 und im Bereich der Behindertenparkplätze bei P2 akzeptieren ausschließlich Kartenzahlung. Eine Online-Zahlung über Arivo Pay ist bis zu 48 Stunden nach der Ausfahrt möglich. Wer easyPark nutzt, bezahlt über das eigene Kundenkonto.
In der Hauptsaison vom 1. Mai bis zum 30. September gelten unterschiedliche Tarife. Montags bis freitags kostet das Parken zwischen 7 und 9 Uhr sowie zwischen 18 und 22 Uhr 1 Euro pro Stunde. Zwischen 9 und 18 Uhr werden 1,50 Euro pro Stunde berechnet. Die Tageskarte kostet an diesen Tagen 7 Euro. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen beträgt der Tarif zwischen 7 und 9 Uhr sowie zwischen 18 und 22 Uhr 1,50 Euro pro Stunde. Zwischen 9 und 18 Uhr werden 2 Euro pro Stunde berechnet, die Tageskarte kostet 9 Euro.
In der Nebensaison vom 1. Oktober bis zum 30. April gilt eine vereinfachte Pauschale. Bis zu zwei Stunden kostet das Parken 1 Euro, bei mehr als zwei Stunden werden 2 Euro berechnet. Bei verspäteter oder fehlender Zahlung kann zusätzlich zur regulären Parkgebühr eine Zusatzgebühr von 35 Euro entstehen. Das Parken ist längstens bis 22 Uhr möglich. Die Zufahrtstore werden um 23 Uhr geschlossen. Fahrzeuge, die danach auf den Parkflächen stehen, können ein Verwarnungsgeld erhalten.
Eine Vorabbuchung ist in der Hauptsaison bis zum Vortag möglich. Dafür wird das Kfz-Kennzeichen angegeben und ein Tagesticket gebucht. An stark frequentierten Tagen, insbesondere an Wochenenden und Feiertagen, kann die Zufahrt über Schranken geregelt werden. Die aktuelle Auslastung der Parkplätze ist online einsehbar. Trotzdem kann es bei großem Andrang zu Rückstau kommen; eine Vorabbuchung bedeutet keinen Anspruch auf bevorzugte Einfahrt bei Verkehrsbehinderungen.
Für regelmäßige Besucher gibt es Dauerparkkarten mit unterschiedlichen Nutzungszeiten. Eine Werktags-Parkdauerkarte gilt montags bis samstags von 7 bis 22 Uhr und ist zwölf Monate gültig. Eine Randzeiten-Parkdauerkarte gilt täglich von 7 bis 9 Uhr sowie von 18 bis 22 Uhr und zusätzlich in der gesamten Nebensaison ganztägig. Für Fahrräder, Motorräder und Roller ist kein Parkticket erforderlich. Wer mit dem Auto anreist, sollte vor der Fahrt die aktuellen Tarife und die Parkplatzbelegung prüfen.
Anfahrt zum Naherholungsgebiet Breitenauer See und öffentliche Verkehrsmittel
Die Anfahrt zum Naherholungsgebiet Breitenauer See ist für das Navigationssystem mit der Adresse 74182 Obersulm möglich. Autofahrer sollten als Ziel den Parkplatz P1 oder P2 beziehungsweise das Naherholungsgebiet Breitenauer See eingeben und vor Ort der Beschilderung folgen. Die ausgeschilderten Parkflächen liegen so, dass Besucher von dort aus die Freizeitbereiche, den Badestrand und die Wege am See erreichen können. Bei hohem Besucheraufkommen sollte ausreichend Zeit für die Parkplatzsuche eingeplant werden.
Die regionale Lage zwischen Obersulm und Löwenstein macht den Breitenauer See auch für Ausflüge aus dem Heilbronner Land interessant. Die Umgebung ist durch Weinbau, Wald und kleinere Ortsteile geprägt. Wer die Anfahrt mit einem Besuch in Obersulm verbindet, kann den See mit regionaler Gastronomie, Weinlandschaft und weiteren Freizeitangeboten kombinieren. Für Radfahrer bietet sich die Anreise über regionale Wege an. Fahrräder können ohne Parkticket genutzt werden, wobei die örtlichen Wege und Rücksichtnahmevorgaben zu beachten sind.
Auch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist möglich. Am Breitenauer See gibt es zwei Bushaltestellen, die an Sonn- und Feiertagen von zwei Buslinien angefahren werden. Die genauen Verbindungen, Abfahrtszeiten und mögliche Änderungen sollten vor dem Ausflug über den Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehr geprüft werden. Besonders an Wochenenden, Feiertagen und in den Sommerferien ist es sinnvoll, die Verbindung für Hin- und Rückfahrt vorab zu kontrollieren.
Wer mit Kindern, Kinderwagen oder viel Badegepäck anreist, sollte den Weg von der Haltestelle beziehungsweise vom Parkplatz bis zum gewünschten Aufenthaltsbereich berücksichtigen. Die Entfernung und der Untergrund können je nach Ziel am See unterschiedlich sein. Für einen entspannten Aufenthalt empfiehlt es sich, nicht unmittelbar vor den Stoßzeiten einzutreffen. Früh am Tag oder am späteren Nachmittag ist die Anfahrt häufig ruhiger, während sonnige Wochenenden in der Hauptsaison besonders beliebt sind.
Wichtig ist außerdem, dass Fahrzeuge nicht außerhalb der markierten Parkflächen abgestellt werden. Die Polizeiverordnung bezieht sich auf die Seeuferbereiche und das Erholungsgebiet auf den Gemarkungen Obersulm-Affaltrach, Obersulm-Weiler, Obersulm-Willsbach und Löwenstein. Die Regeln dienen dazu, Rettungswege, Zufahrten, Naturflächen und den geordneten Betrieb zu schützen. Wohnwagen und Anhänger dürfen nicht einfach auf den Besucherparkplätzen abgestellt werden. Für Übernachtungen ist der Campingpark vorgesehen, nicht das allgemeine Naherholungsgebiet.
Breitenauer See Baden und Aktivitäten: Wasser, Spazierwege und Familienausflug
Der Breitenauer See bietet ein breites Freizeitprogramm für unterschiedliche Interessen. Im Mittelpunkt stehen Baden und Planschen. Familien schätzen die Verbindung aus Wasser, Liegewiesen und kurzen Wegen. Bei geeignetem Wetter kann ein Tag am See mit Schwimmen, Sonnenbaden und einem Spaziergang verbunden werden. Besucher sollten ausschließlich die ausgewiesenen Badebereiche nutzen und die örtlichen Hinweise beachten. Für Kinder gehören Aufsicht, Schwimmfähigkeit und eine realistische Einschätzung der Wetter- und Wasserbedingungen zu einem sicheren Ausflug.
Auch abseits des Badens gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Auf dem Wasser sind Paddeln, Tretbootfahren, Schlauchbootfahren, Ruderbootfahren, Windsurfen und Stand-up-Paddling möglich, sofern die jeweilige Aktivität angeboten wird und die aktuellen Regeln dies zulassen. Ein Bootsverleih erweitert das Angebot in der Saison. Für Wassersportler sind Wind, Gewitter und die eigene Erfahrung entscheidend. Schwimmhilfen, geeignete Ausrüstung und Rücksicht auf andere Nutzer tragen zu einem sicheren und angenehmen Aufenthalt bei.
Der Seerundweg und die Uferwege machen den Breitenauer See zu einem Ziel für Spaziergänger und Läufer. Die Wege führen durch unterschiedliche Landschaftseindrücke und eröffnen immer wieder Blicke auf das Wasser. Morgens kann die Strecke besonders ruhig sein, während an warmen Nachmittagen der Badebereich stärker besucht wird. Für ältere Menschen und Familien eignet sich ein langsames Tempo mit Pausen an geeigneten Stellen. Besucher sollten auf ausgeschilderten Wegen bleiben und empfindliche Uferbereiche nicht betreten.
Der Gewässerlehrpfad ergänzt die Erholung um einen informativen Aspekt. Er macht ökologische und wasserwirtschaftliche Zusammenhänge anschaulich und zeigt, dass der See nicht nur ein Freizeitgewässer ist. Als Hochwasserrückhaltebecken erfüllt er eine wichtige Schutzfunktion für das Sulmtal. Die Geschichte des Sees ist daher eng mit den Hochwasserereignissen der Region verbunden. Wer den Lehrpfad nutzt, erhält einen besseren Eindruck davon, wie technische Infrastruktur, Naturraum und touristische Nutzung zusammenspielen.
Angeln gehört ebenfalls zu den genannten Angeboten am See. Dafür gelten die örtlichen Bestimmungen und gegebenenfalls erforderliche Erlaubnisse. Gäste sollten sich vorab über zugelassene Bereiche, Zeiten und Regeln informieren. Gleiches gilt für Windsurfen und andere organisierte Freizeitaktivitäten. Die aktuellen Hinweise des Betreibers haben Vorrang gegenüber allgemeinen Reiseinformationen.
Für einen Familienausflug empfiehlt sich eine klare Tagesplanung. Am Vormittag können Spaziergang oder Gewässerlehrpfad auf dem Programm stehen, anschließend folgen Baden und eine Pause an der Gastronomie. Bei großer Hitze sollten schattige Abschnitte, Trinkpausen und Sonnenschutz eingeplant werden. Bei wechselhaftem Wetter bieten sich kürzere Aufenthalte und flexible Aktivitäten an. Der Breitenauer See eignet sich ebenso für spontane Stunden wie für einen sorgfältig vorbereiteten Ferientag.
Geschichte, Camping und Regeln am Breitenauer See
Die Geschichte des Breitenauer Sees beginnt mit dem Hochwasserschutz im Sulmtal. Bereits in den 1930er Jahren gab es erste Überlegungen, Überschwemmungen besser zu kontrollieren. Nach schweren Hochwasserereignissen im Jahr 1970 wurden die Planungen erneut aufgenommen. 1973 wurde der Wasserverband Sulm als Hochwasserzweckverband gegründet. Seine Aufgabe besteht in der Unterhaltung, Wartung und Sanierung der Hochwasserschutzanlagen.
Der Breitenauer See wurde von 1975 bis 1980 gebaut. Von Anfang an wurde berücksichtigt, dass ein großes Rückhaltebecken auch für Erholung und Tourismus genutzt werden kann. 1979 entstand der Naherholungszweckverband Breitenauer See, der für Planung, Nutzung und Ausbau der touristischen Infrastruktur zuständig ist. Zur Saison 1985 wurde der angrenzende Campingplatz eröffnet. Die offizielle Übergabe des Naherholungsraums erfolgte am 11. Juni 1986.
Der Campingpark ist heute ein wichtiger Bestandteil der Region. Er bietet mehr als 600 Wohnmobilstellplätze sowie Zeltplätze, Mobilhomes und Übernachtungsmöglichkeiten in Blockhütten und Campingfässern. Der Badesee ist vom Campingbereich aus fußläufig erreichbar. Damit eignet sich der Standort nicht nur für Tagesgäste, sondern auch für Urlauber, die mehrere Tage in der Region verbringen möchten. Campinggäste können Wasser, Landschaft, Ausflüge in die Weinregion und die Wege rund um den See miteinander verbinden.
Eine besondere Phase war der Seeablass von 2020 bis 2023. Der See wurde ab Dezember 2020 kontrolliert entleert, um notwendige Sanierungs- und Kontrollmaßnahmen durchzuführen. Rund 2,3 Millionen Kubikmeter Wasser wurden langsam in die Sulm abgegeben. Dabei wurden unter anderem der Damm überprüft, Sedimente bearbeitet und Uferbereiche saniert. Der Wiederanstau veränderte vorübergehend das Landschaftsbild und machte die technische Funktion des Rückhaltebeckens sichtbar.
Für den heutigen Besuch gelten verschiedene Schutz- und Nutzungsregeln. Übernachten im allgemeinen Naherholungsgebiet ist nicht erlaubt. Offenes Feuer und Grillen sind ganzjährig untersagt, öffentliche Grillplätze gibt es nicht. Auch Shisha- und Cannabiskonsum sind verboten. Hunde dürfen in bestimmten Bereichen und Zeiträumen nicht mitgeführt werden: Vom 15. April bis zum 30. September gilt das Hundeverbot am Badestrand, am Seerundweg und auf den Liegewiesen. Assistenzhunde sind ausgenommen.
Die Regeln sollen den Badebetrieb, die Natur, den Brandschutz und das Miteinander vieler Besucher sichern. Wer Abfälle mitnimmt, Wege nutzt, Rücksicht auf Badende und Spaziergänger nimmt und die Hinweise vor Ort beachtet, trägt zu einem angenehmen Aufenthalt bei. Bei Veranstaltungen wie Wein am See oder der Seeweihnacht können besondere Parktarife und Zufahrtsregelungen gelten. Vor einem Besuch lohnt deshalb ein Blick auf aktuelle Hinweise, besonders wenn eine Veranstaltung, ein Campingaufenthalt oder ein Ausflug an einem stark besuchten Wochenende geplant ist.
Quellen:
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - Offizielle Website
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - Parken
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - FAQ und Parksystem
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - Anfahrt
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - Der Breitenauer See
- Naherholungsgebiet Breitenauer See - Historie
- Gemeinde Obersulm - Breitenauer See
- Gemeinde Obersulm - Campingpark Breitenauer See
- Polizeiverordnung für die Seeuferbereiche und das Erholungsgebiet Breitenau
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Sourabha Sheshagiri
8. August 2026
Ein schöner und großartiger Ort, um mit Freunden oder der Familie am See abzuhängen. Der See ist fantastisch, es ist wie ein Sandstrand und vor allem Kinder haben viel Spaß. Das Wasser ist auch nicht tief, ein toller Ort für ein Picknick, Vergnügen und Entspannung. Es gibt einen Rad- und Fußweg rund um den See, was es noch einfacher macht, mit dem Fahrrad Spaß zu haben. Eltern können ihre 'Me-Time' genießen, während die Kinder alleine Spaß haben. Ein Muss in Baden-Württemberg. Ich kann diesen Ort sehr empfehlen. Es ist schön und ruhig. Es gibt auch die Möglichkeit, auf dem See zu booten.
Aya Mousa
18. September 2023
Es ist ein sehr schöner Ort, um den Tag zu verbringen, besonders im Sommer. Man kann spazieren gehen, schwimmen, ein Picknick machen oder einfach nur in der Sonne liegen.
Navin Ramalingam
13. Juni 2019
Ein ganzjähriger Picknickplatz. Den sollte man im Sommer nie verpassen, er ist belebt und überfüllt. Grillmöglichkeiten sind an einigen Stellen ebenfalls vorhanden. Schöner Ort zum Schwimmen, Kajakfahren und Stand-Up-Paddling.
Nebojša Ilić
26. Mai 2026
Spitze!
Roy Barak
12. Juni 2018
Toller Ort für Familien mit kleinen Kindern dank des kleinen Sandstrands. Das Wasser ist grün, daher ist Schnorcheln fast unmöglich, aber zum Schwimmen ist es großartig. Leider sind in Bezug auf die Größe nicht alle Ufer des Sees öffentlich zugänglich, und der Camperbereich hat seinen eigenen Strand, weshalb nur ein lächerlich kleiner Prozentsatz der Küstenlinie für dich verfügbar ist. Deshalb habe ich einen Punkt abgezogen, obwohl es einer unserer Lieblingsorte ist, um heiße Tage zu verbringen, selbst bevor der Hochsommer beginnt.

