30. Künstlerfahnenfestival 'Verspeise die leise Weise' in Eppingen


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Ein poetisches Fahnenfestival, das Eppingen in Farbe und Bewegung verwandelt
Das 30. Künstlerfahnenfestival Verspeise die leise Weise bringt die Arbeiten von Nicole Bianchet in die Altstadtstraße von Eppingen und in das Stadt- und Fachwerkmuseum 'Alte Universität'. Die Ausstellung verbindet zeitgenössische Kunst, Stadtgeschichte und eine besondere Form der öffentlichen Rauminszenierung.
Kunst im Wind: Wenn Malerei den Stadtraum erobert
Die Fahnen verwandeln den Stadtraum in eine offene Galerie. Zwischen Fachwerk, Pflaster und historischer Kulisse entfaltet sich ein Kunsterlebnis, das Malerei nicht stillstellt, sondern in Bewegung versetzt. Gerade diese Ausstellungsatmosphäre macht den Reiz des Festivals aus: Kunst erscheint hier nicht als distanzierte Wandarbeit, sondern als sichtbare Spur im Alltag.
Nicole Bianchet arbeitet mit großformatigen Bildträgern, in die sie mit Cutter, Farbe und performativer Geste eingreift. Ihre Werke leben von Spannung, Materialität und einer Bildsprache, die zwischen lyrischer Landschaft und verletzter Oberfläche pendelt. In Eppingen trifft diese Handschrift auf einen öffentlichen Ort, der historische Tiefe und Gegenwartskunst miteinander verschränkt.
Nicole Bianchet: Zwischen Landschaft, Musik und Einschreibung
Die Künstlerin, 1975 in Los Angeles geboren, studierte Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Karin Sander und Gustav Kluge. Ihre Arbeit verbindet Malerei, Zeichnung, Installation, Fotografie und Musik zu einem vielschichtigen künstlerischen Kosmos. Kunsthistorisch bewegt sie sich in einem Feld, das Naturbild, Symbolik und körperliche Prozesshaftigkeit neu zusammendenkt.
Die Werke von Bianchet entfalten ihre Wirkung häufig aus dem Widerstreit: zwischen Idylle und Störung, Sinnlichkeit und Irritation, Fantasie und Realität. Genau darin liegt ihre Qualität für die kulturelle Bildung. Wer ihre Arbeiten betrachtet, erlebt nicht nur ein Bild, sondern einen Denkraum über Oberfläche, Erinnerung und Transformation.
Das Stadt- und Fachwerkmuseum als Resonanzraum
Das Stadt- und Fachwerkmuseum 'Alte Universität' bietet mit über 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche einen eindrucksvollen Rahmen für zeitgenössische Kunst. Das Haus widmet sich der Stadtgeschichte, dem Fachwerkbau, der Regionalgeschichte und regelmäßig auch Wechselausstellungen zur Gegenwartskunst. Für Besucher entsteht dadurch ein seltener Dialog zwischen historischem Ort und aktuellem künstlerischem Ausdruck.
Gerade dieser Kontext macht das Festival mehr als eine Einzelpräsentation. Es wird zur Werkbetrachtung im Stadtraum, zur ästhetischen Erfahrung zwischen Museum, Straße und Jahreszeit. Die Fahnen fügen sich in die Altstadt ein und setzen zugleich einen farbigen Kontrapunkt, der den Blick schärft.
Was Besucher erwartet
Die Ausstellung richtet sich an Kunstinteressierte, die Gegenwartskunst im lebendigen Raum erleben möchten. Wer die Fahnen in der Altstadtstraße sieht und anschließend das Museum betritt, begegnet einer kuratierten Verbindung von Ort, Material und Bildidee. Das Ergebnis ist ein offenes, sinnliches Kunsterlebnis mit kunsthistorischer Tiefe.
Das 30. Künstlerfahnenfestival in Eppingen lohnt sich für alle, die Kunst nicht nur betrachten, sondern im Stadtraum erfahren möchten. Ein Besuch verspricht Farbe, Kontext und eine eindrucksvolle Begegnung mit der Arbeit von Nicole Bianchet – unbedingt live erleben.
Offizielle Kanäle von Nicole Bianchet:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.bianchet.net/









