Hör auf zu helfen: Lesung und Gespräch über Ohnmacht in Heilbronn


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Wenn Ohnmacht zum Glaubensraum wird: Lesung und Gespräch in Heilbronn
Diese Veranstaltung öffnet einen stillen, zugleich herausfordernden Raum für Spiritualität, Seelsorge und ehrliches Nachdenken. Im Kilianshaus in Heilbronn geht es um die Frage, wie christliche Hoffnung dort lebendig bleibt, wo Kontrolle endet und Ohnmacht spürbar wird.
Ein theologischer Abend über Helfen, Macht und Vertrauen
Der Titel Hör auf zu helfen verweist nicht auf Gleichgültigkeit, sondern auf eine tiefere religiöse Erfahrung: nicht alles lässt sich machen, lösen oder sofort heilen. Der Vortrag von Theologe Lukas Fries-Schmid lädt dazu ein, die eigene Haltung im Licht von Theologie, Gebet und Begleitung neu zu betrachten. Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen einander beistehen, ohne über sie zu verfügen.
Ohnmacht aushalten, statt vorschnell zu übergehen
Aus seelsorglicher Perspektive wird Ohnmacht nicht als Scheitern gelesen, sondern als Moment der Wahrhaftigkeit. Genau dort kann eine spirituelle Gemeinschaft entstehen, die trägt: in der Stille, im gemeinsamen Hören und in der Offenheit für Gottes Gegenwart. Der Abend spricht Menschen an, die sich für Glaubenserlebnis, christliche Spiritualität und die Sprache des Herzens interessieren.
Der Ort: Kilianshaus als Raum der Begegnung
Das Kilianshaus in der Kirchbrunnenstraße 32 ist als Veranstaltungsort der evangelischen Citykirchenarbeit in Heilbronn verankert. Die Citykirche lädt mitten in der Stadt zu Atempause, Seelsorge und besonderen Veranstaltungen ein. Der Ort verbindet geistliche Tiefe mit urbaner Nähe und bietet damit einen passenden Rahmen für dieses Gespräch über Macht, Hilfe und Vertrauen.
Praktische Hinweise für den Besuch
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Der Abend beginnt am 3. November 2026 um 19:00 Uhr. Wer sich für religiöse Vorträge, kirchliche Bildungsarbeit und eine reflektierte Auseinandersetzung mit Ohnmacht interessiert, findet hier einen anregenden Zugang. Besonders für Menschen aus Gemeinde, Seelsorge, Ehrenamt und interessierte Gäste bietet die Lesung wertvolle Impulse.
Fazit: Hör auf zu helfen ist kein Rückzug aus der Nächstenliebe, sondern eine Einladung zu mehr Tiefe, Achtsamkeit und Vertrauen. Wer diesen Abend live erlebt, nimmt Gedanken mit, die nachklingen und die eigene Sicht auf Hilfe, Glauben und Gemeinschaft neu öffnen können.










