Poesiealben in der Galerie im Rathaus: Erinnerungskultur live erleben


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Ein stilles Archiv der Erinnerung: Poesiealben in der Galerie im Rathaus
Die Ausstellung „Weil ich nicht möcht' vergessen sein - Poesiealben, früher und heute“ führt in die Kulturgeschichte eines ebenso persönlichen wie sozialen Mediums. In der Galerie im Rathaus Eppingen entfaltet sich ein Kunsterlebnis zwischen Handschrift, Widmung, Zeichnung und getrockneter Blüte – ein Blick auf Freundschaft, Erinnerung und die ästhetische Erfahrung des Alltäglichen. Die Präsentation läuft vom 22. Oktober 2026 bis 15. Januar 2027 und ist während der Rathaus-Öffnungszeiten zugänglich; der Eintritt ist frei. ([imsuedenganzoben.de](https://www.imsuedenganzoben.de/de/ausstellung-weil-ich-nicht-moecht-vergessen-sein-poesiealben-frueher-und-heute-in-der-galerie-im-rathaus_mt32548?utm_source=openai))
Vom Stammbuch zum Freundschaftsbuch
Poesiealben gehören zu jenen Objekten, die leise sprechen und gerade darin große Wirkung entfalten. Die Ausstellung zeigt, wie sich aus dem frühneuzeitlichen album amicorum ein populäres Erinnerungsbuch der bürgerlichen Kultur entwickelte. Sprüche, kleine Bilder, Ornamentik und persönliche Einträge erzählen von Nähe, Status, Bildungsanspruch und Zeitgefühl. Im historischen Kontext erscheinen diese Bücher als fein komponierte Zeugnisse sozialer Beziehungen und kultureller Selbstvergewisserung. ([imsuedenganzoben.de](https://www.imsuedenganzoben.de/de/ausstellung-weil-ich-nicht-moecht-vergessen-sein-poesiealben-frueher-und-heute-in-der-galerie-im-rathaus_mt32548?utm_source=openai))
Materialität, Handarbeit und Bildpoesie
Gerade die Materialität macht den Reiz dieser Ausstellung aus: Papier, Tinte, Buntstift, Collageelemente und zarte Verzierungen geben jedem Album eine eigene Aura. Das Museumserlebnis in der Galerie im Rathaus lenkt den Blick auf die Handschrift als Bild, auf kleine Illustrationen als intime Kunstform und auf die kunstvolle Verbindung von Text und Zeichen. So wird aus dem vermeintlich privaten Erinnerungsbuch ein kulturhistorisches Dokument mit poetischer Kraft. ([imsuedenganzoben.de](https://www.imsuedenganzoben.de/de/ausstellung-weil-ich-nicht-moecht-vergessen-sein-poesiealben-frueher-und-heute-in-der-galerie-im-rathaus_mt32548?utm_source=openai))
Eppingen als Ort kultureller Bildung
Die Galerie im Eppinger Rathaus ist ein städtischer Ausstellungsraum für Wechselausstellungen zu Kunst- und Kulturgeschichte. Sie befindet sich im nach dem Weinbrenner-Stil errichteten Rathaus am Marktplatz 1; geöffnet ist sie montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 13.30 bis 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Damit eignet sich der Besuch besonders für kulturelle Bildung, spontane Werkbetrachtung und einen inspirierenden Abstecher in die historische Altstadt. ([eppingen-tourismus.de](https://eppingen-tourismus.de/museum/galerie-im-rathaus/?utm_source=openai))
Was Besucherinnen und Besucher erwartet
Diese Ausstellung ist kein lauter Blockbuster, sondern ein feinsinniger Spaziergang durch Erinnerungskultur, Alltagsästhetik und historische Kommunikation. Wer Poesiealben betrachtet, entdeckt darin eine kleine Kunstgeschichte der Nähe: handgeschriebene Wünsche, liebevoll gestaltete Seiten und fragile Spuren von Zugehörigkeit. Gerade darin liegt die Stärke dieser Schau – sie verbindet Nostalgie mit kulturhistorischer Tiefe und macht sichtbar, wie sehr persönliche Bücher kollektive Geschichten bewahren. Wer sich für Kunstgeschichte, Museumspädagogik und soziale Bildwelten interessiert, sollte diese Ausstellung live erleben. ([imsuedenganzoben.de](https://www.imsuedenganzoben.de/de/ausstellung-weil-ich-nicht-moecht-vergessen-sein-poesiealben-frueher-und-heute-in-der-galerie-im-rathaus_mt32548?utm_source=openai))
Offizielle Kanäle von Galerie im Rathaus:
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